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Die 8 größten Fehler im Homeoffice

Der Traum vom selbstbestimmten Arbeiten

Bei "Homeoffice" werden Arbeitnehmer hellhörig. Homeoffice – das klingt nach Freiheit, Selbstbestimmung und zeitlicher Flexibilität. Doch bei genauerem Hinhören klingt Homeoffice auch nach Stress, Untätigkeit und Lagerkoller. Wer diese 8 Fehler im Homeoffice begeht, macht sich den Traum vom heimischen Arbeitsplatz schnell zunichte.

1. Der Wohlfühl-Schreibtisch

Das Bett, die Couch, der große Ohrensessel im Schlafzimmer – zu Hause wimmelt es nur so vor Wohlfühlorten. Wenn das nicht der perfekte Schreibtischersatz ist. Denn wenn wir uns beim Arbeiten wohlfühlen, sind wir zu Großem fähig.

Nicht ganz. Wenn wir uns am Arbeitsplatz zu wohlfühlen, ist es kein richtiger Arbeitsplatz mehr. Wir gehen in den Relax-Modus über. Ein kleines Nickerchen hier, eine kurze Pause da, ein bisschen Kuscheln dort – und schon haben wir eine ganze Stunde vertrödelt.

Umso wichtiger ist ein Arbeitsplatz mit Büroatmosphäre. Bestenfalls steht ein solider Schreibtisch mit ergonomischem Bürostuhl und Rollcontainer bereit. Alternativ können wir uns den Küchen- oder Wohnzimmertisch übergangsweise als provisorisches Homeoffice einrichten. Hauptsache wir nehmen beim Arbeiten eine aufrechte Körperhaltung ein. Das tut nicht nur dem Rücken, sondern auch der Arbeitsmoral gut.

Doch Schreibtisch ist nicht gleich Schreibtisch. Auf das Design kommt es an. Eine ansprechende Optik ist wie ein kleiner Motivationsschub. Wer möchte sich nicht gerne an dem stilvollen Holzschreibtisch im puristischen Design ausleben?

2. Die falsche Beleuchtung

Kein Zweifel: Gedimmtes Licht verbreitet eine angenehme Wohlfühlatmosphäre im Homeoffice. Doch Arbeiten ist nicht gleich Wohlfühlen – auch zu Hause nicht. Die perfekte Arbeitsplatzbeleuchtung hält uns wach und konzentriert. Experten raten zu einer direkten Zonenbeleuchtung. Sprich: Die Schreibtischlampe trifft auf den Punkt genau. Bei flexiblen Schreibtischleuchten mit schwenkbarem Arm ist dies definitiv der Fall. Vor allem bei Textarbeiten ist die maßgeschneiderte Beleuchtung Gold wert.

Eine gute Schreibtischleuchte allein macht aber noch lange keine gute Arbeitsplatzbeleuchtung. Auch auf das indirekte Lichtkonzept kommt es im Homeoffice an. Das weiche Licht einer großzügigen Decken- oder Pendelleuchte schafft einen angenehmen Kontrast zur hellen Schreibtischleuchte. Zugleich lässt sie den Raum größer und einladender wirken.

3. Bunt gemischte Arbeitszeiten

Morgens die Einkäufe erledigen, mittags ein Drei-Gänge-Menü zaubern, nachmittags E-Mails beantworten und abends am Terminstress verzweifeln – bunt gemischte Arbeitszeiten sind die wohl größte Sünde im Homeoffice. Wieso feste Termine vereinbaren, wenn ich den ganzen Tag zur freien Verfügung habe? Und genau dieses Gefühl von Freiheit verführt uns letztlich zum Trödeln.

Auf der sicheren Seite sind wir mit festen Arbeitszeiten. Zum Beispiel: Pünktlich morgens um halb 9 setzen wir uns an den Schreibtisch. Um 12 Uhr machen wir eine Stunde Mittagspause. Weiter geht es um Punkt 13 Uhr. Jetzt arbeiten wir konzentriert bis um 15:30 Uhr. Zur Belohnung winkt eine kleine Kaffeepause. Um 17:30 Uhr gehen wir in den wohlverdienten Feierabend.

Die festen Arbeitszeiten geben unserem Alltag Struktur und schenken uns ausgewogene Erholungspausen. Und das Beste: Die Arbeit stapelt sich nicht so schnell auf dem Schreibtisch.

4. Weg mit der To-do-Lise

Im Büro hangeln wir uns von einer To-do-Liste zur nächsten. So erklärt sich auch unsere Produktivität. Erst, wenn wir unsere Tagesziele erreicht haben, entlassen wir uns in den Feierabend. Zu Hause sparen wir uns die To-do-Liste lieber. Ist doch niemand da, der unsere Ergebnisse am Ende des Tages überprüft.

Falsch gedacht: To-do-Listen mit festen Tageszielen sind auch unter den Homeoffice Tipps unverzichtbar – vor allem für uns selbst. Wir stecken uns ein Ziel. Zum Beispiel. Bis 18 Uhr wollen wir den wichtigen Artikel fertig haben. Haben wir unser Ziel erreicht, fühlen wir uns produktiv.

5. Kommunikation wird überbewertet

Keine Frage: Für sich arbeiten ist ein Segen – jedenfalls manchmal. Manchmal aber zerrt das Alleinsein auch unseren Nerven. Wir vermissen die Meetings, die gemeinsamen Projekte und den kurzen Mittagsplausch mit den Kollegen. Schnell fühlen wir uns ausgegrenzt.

Doch das muss nicht sein. Schon ein, zwei Mails, ein kurzes Telefonat oder ein paar Minuten Videochatten wirken Wunder. Zum einen schafft die ständige Kommunikation Missverständnisse aus der Welt, zum anderen füllt sie unsere erschöpften sozialen Speicher wieder auf. Denn Teamwork funktioniert auch digital ganz hervorragend.

6. Meetings im Pyjama

Zu Hause muss es bequem sein. Nicht umsonst hüllen wir uns daheim am liebsten in kuschelige Pyjamas, Sweatanzüge oder Morgenmäntel. Doch Vorsicht: Im Homeoffice ist der Kuschel-Dresscode fehl am Platz.

Setzen wir uns im Pyjama an den PC oder wählen wir uns im Morgenmantel in das Videomeeting mit dem Chef ein, schaffen wir es nur selten in denselben Produktivitätsmodus als im Büro.

Das bedeutet natürlich nicht, dass wir uns mit Anzug und Kostüm an den heimischen Schreibtisch ketten sollen. Aber eine Dusche am Morgen und Jeans und Pullover beflügeln die Arbeitsmoral. Und schon fühlen wir uns fast wie im Büro.

7. Ein bisschen Ablenkung muss sein

Morgens die Nachrichten checken, vormittags am Smartphone herumspielen, nachmittags eine Folge der Lieblingsserie schauen – ist doch nichts dabei. Im Homeoffice schauen einem weder die Kollegen noch der Chef auf die Finger. Und genau dieses Gefühl, unbeobachtet zu sein, bremst uns aus.

Nahezu überall lauern verführerische Ablenkungen – vom Smartphone über das TV bis hin zum Tablet. Liegend gern lassen wir ihnen den Vorrang. Und umso mehr wir uns ablenken lassen, desto mehr Arbeit häuft sich auf dem Schreibtisch an. Und da ist er auch schon, der Terminstress. Wie soll ich das bis heute Abend noch alles schaffen?

Am besten verbannen wir alle digitalen Ablenkungen in eine Schublade außerhalb des Arbeitszimmers. So überlegen wir zweimal, ob wir uns ablenken lassen. Haben wir eine Aufgabe erledigt, gibt es zur Belohnung ein paar Minuten mit dem Smartphone oder auf unserer Lieblingsnachrichtenseite.

Übrigens: Auch Freunde und Familie sind eine kleine Ablenkungsgefahr. Denn wer verbringt den Montag nicht lieber mit seinen Liebsten als am Schreibtisch? Im Idealfall richten wir uns einen kleinen, separaten Arbeitsbereich in der Wohnung ein, wo wir uns vollkommen ungestört fühlen. Auch ein kleines Türschild "Bitte nicht stören" hält uns die Ablenkung vom Leib.

8. Homeoffice ist gleich Kindergarten

10:30 Uhr: Videokonferenz mit dem Chef, 11:15 Uhr: Kundengespräch, 11:30 Uhr: Bastelstunde mit den Kindern. Homeoffice an sich ist schon eine kleine organisatorische Herausforderung, aber kein Vergleich zum Homeoffice mit Kind. Plötzlich haben wir einen Nebenjob – Kindergärtner. Kein Wunder, dass uns schnell die Puste ausgeht. Doch Kopf hoch: Mit diesen Tipps für das Homeoffice gelingt der Spagat zwischen Büro und Kita.

Bestenfalls teilen wir uns die Kindergartenpflichten. Haben der Partner, die beste Freundin oder die Großmutter gerade frei, hüten sie während der Bürozeiten die Kinder. Kann uns niemand den Rücken freihalten, müssen wir improvisieren. Haben es sich die Kinder gerade im Büro gemütlich gemacht, verlagern wir die Arbeit an den Küchentisch, auf die Terrasse oder kurzzeitig auf den Wohnzimmersessel.

Genauso wichtig wie Flexibilität ist aber auch Struktur. Schulkinder erledigen jeden Tag zur selben Zeit die Hausaufgaben, Kindergartenkinder kümmern sich derweil um ihr eigenes Bastelprojekt. Währenddessen verschaffen wir uns wertvolle Zeit für wichtige Büro-Angelegenheiten. Und nicht vergessen: Perfektionismus ist beim Homeoffice mit Kind fehl am Platz. 8 Stunden konzentriert am Stück arbeiten ist ein Ding der Unmöglichkeit. So schrauben wir schon morgens unsere Tagesziele herunter. Dann sind wir abends auch nicht von uns enttäuscht.

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